Durch die Bodenanalyse Schadstoffe werden Sie über den Zustand ihres Bodens informiert, insbesondere über mögliche Belastungen durch Schadstoffe.
Schadstoffe können auf ganz unterschiedliche Weise in Ihren Boden gelangen. Häufig ist die Ursache nicht eindeutig. Doch Schadstoff-Belastungen schädigen nicht nur Ihre Pflanzen, indem Sie das Wachstum beeinträchtigen, sondern sie können auch gesundheitsschädigend bei Mensch und Tier wirken.
Bei dieser Bodenuntersuchung werden die am häufigst vorkommenden Schwermetalle untersucht: Blei, Cadmium, Chrom, Kupfer, Nickel, Quecksilber und Zink.
Mögliche Schadstoffquellen
Klärschlamm in der Landwirtschaft
Altlasten aus dem Bergbau
Belastung durch industrielle Tätigkeiten, wie z.B. Schornsteine einer Industrieanlage können Schadstoffe kilometerweit durch den Wind verbreiten
Aufschüttung von unbekannter Herkunft des Mutterbodens
Bodenfläche liegt direkt an einer vielbefahrenen StraßeDie Folgen sind, dass die Schadstoffe z.B. ins Gemüse gelangen und somit Schäden für den Körper anrichten, wie z.B. Schädigung der Niere durch zu hohen Cadmiumgehalt.
Details zur Durchführung
Das Testkit beinhaltet alles was Sie zur Probenahme benötigen. Die Bodenprobe zu nehmen ist kinderleicht: - 1 Röhrchen zur Probenahme - 1 Erfassungsbogen - 1 Gebrauchsanweisung - 1 Etikettierter Karton
Die Kosten der Laboranalyse sind bereits im Preis enthalten.
Bitte befolgen Sie folgende Schritte:
Schritt 1: Lesen Sie die Gebrauchsanweisung sorgfältig durch und machen sich mit dem Röhrchen zur Probenahme vertraut.
Schritt 2: Sie können entscheiden, ob Sie Ihre Probe von einer Stelle oder gezielt von mehreren Stellen nehmen. Berücksichtigen Sie dabei, dass wenn Sie die Probe von mehreren Stellen nehmen, dass Sie dann einen Mittelwert in Ihrer Ergebnis-Auswert erhalten.
Vorteil
Eine Probenahmestelle
Sie erhalten ein Ergebnis, welches einer Stelle klar zuzuordnen ist und gezielte Maßnahmen unternehmen können.
Mehrere Probenahmestellen
Sie können gleichzeitig mehrere Bereiche (z.B. Rosenbeet und Rasenfläche) abdecken.
Schritt 3: Nehmen Sie das Röhrchen und befüllen es mit der Bodenprobe bzw. den Bodenproben. Nutzen Sie bei der Probenahme möglichst ein Hilfsmittel, welches nicht durch seine Beschaffenheit das Analyse-Ergebnis möglicherweise verfälscht.
Unser Tipp: Nehmen Sie ein Glas, mit dem Sie die Probe nehmen.
Befüllen Sie das Röhrchen bis zum oberen Rand, so dass es voll ist, jedoch noch leicht zu schließen ist. Drehen Sie nun das Röhrchen zu, dass es fest geschlossen ist.
Schritt 4: Füllen Sie den Erfassungsbogen der Bodenanalyse bitte vollständig aus. Ihre Kontaktdaten sind zwingend notwendig, die Angaben zur Probenahme sind optional. Diese optionalen Angaben helfen Ihnen ggf. jedoch die Probe anschließend eindeutig zuzuordnen.
Legen Sie nun den ausgefüllten Erfassungsbogen und das bzw. die Röhrchen in den vorgesehenen Karton. Dieser Karton ist bereits etikettiert. Somit müssen Sie nur noch zur Post oder einem anderen Versandunternehmen gehen und an das Labor senden.
Bitte berücksichtigen Sie, dass Sie die Sendung noch freimachen müssen (Warensendung mit der Post = 1,65 Euro).
Zum Bodenanalyse Labor -
Schritt 5: Nach ca. 2 Wochen erhalten Sie das Analyse-Ergebnis. Vergessen Sie dabei auch nicht die Art der Zusendung, wie Sie das Analyse-Ergebnis erhalten möchten (Post, Fax, Email) auf dem Erfassungsbogen zu notieren.
Störung des Nervensystems, Schädigung der Hirnfunktion, Schäden an der DNS und den Chromosomen, Allergien, Störung der Fortpflanzung
Chrom
Krebserregend, Irritation an Haut und Schleimhäuten, Augenschäden
Nickel
Allergien, Erkrankung der Atemwege, Herzfehlfunktionen, Krebserregend
Was kann ich gegen eine Bodenbelastung tun?
Grundsätzlich sei gesagt, dass starke Bodenbelastungen am besten abzutragen und entsprechend zu entsorgen sind. Sollte die Belastung sich in grenzen halten bzw. Sie möchten einen Bodenabtrag nicht durchführen, dann geben wir Ihnen folgende Empfehlungen:
Auf Spielflächen sollten Sie folgende Maßnahmen einleiten: z. B. Begrünung / Abdeckung vegetationsfreier Flächen zur Verringerung des direkten Bodenkontaktes von Kleinkindern
In Nutzgärten sollten Sie folgende Maßnahmen einleiten: z. B. Kalkung zur Verringerung der Pflanzenverfügbarkeit von Schwermetallen; Mulchabdeckung zur Vermeidung von Verschmutzungen. Diese Maßnahmen dienen der Verringerung des Schadstoffüberganges vom Boden in angebaute Nahrungspflanzen.
Allgemein sind die Maßnahmen von Fall zu Fall unterschiedlich. Sollte Ihr Boden belastet sein, so nehmen Sie Kontakt mit einem Boden- bzw. Gartenfachmann auf, der Sie sicherlich vor Ort und individuell beraten kann.